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SCID

SCID
Die schwere kombinierte Immundefizienz (severe combined immunodeficiency) ist eine autosomal rezessiv vererbte Immunschwäche beim Arabischen Vollblut. Sie ist charakterisiert durch das vollständige Fehlen der spezifischen Immunabwehr (B- und T-Lymphozyten) und führt bei betroffenen Araber-Fohlen zu schweren Infektionserkrankungen mit tödlichem Ausgang. Als Ursache der Erkrankung konnte eine Deletionsmutation (= Basenverlust) im DNA-PK Gen nachgewiesen werden.
Aufgrund des autosomal rezessiven Erbgangs erkranken nur Fohlen, die reinerbig zwei Kopien des SCID-Gens tragen (SCID-ss). Solche Fohlen können aus der Verpaarung zweier klinisch unauffälliger Anlageträger (SCID-Ss) hervorgehen. Heterozygote Anlageträger selbst hingegen können die krankheitsauslösende Mutation vererben, zeigen aber keine klinischen Symptome und sind deshalb phänotypisch nicht von reinerbig SCID-gesunden Pferden (SCID-SS) zu unterscheiden.
Studien aus den USA belegen, dass etwa 8% aller Araberpferde Anlageträger für diese Erkrankung darstellen; deshalb ist der SCID-Gentest grundsätzlich bei allen Araberpferden vor einer geplanten Zuchtverwendung zu empfehlen.

Quelle : http://www.genecontrol.de/pferd.html



CA Nawar.doc


CA

Die Cerebelläre Abiotrophie (CA) des Pferdes ist eine erblich bedingte neurologische Erkrankung des arabischen Vollblutes mit sehr wahrscheinlich autosomal rezessivem Erbgang. Betroffene Tiere erscheinen kurz nach der Geburt zunächst noch gesund, weisen jedoch im Alter von wenigen Wochen bis Monaten bereits erste Anzeichen eines beginnenden Nervenzelluntergangs im Kleinhirnbereich auf.
Erkrankte Fohlen zeigen eine Reihe motorischer Ausfälle unterschiedlichen Ausprägungsgrades mit Gleichgewichtsstörungen, ataktischem Gang, Kopfzittern (Intentionstremor), Hyperaktivität, Schwierigkeiten beim Aufstehen und/oder Rückwärtsrichten sowie Defizite in der räumlichen Koordination mit Laufen gegen Hindernisse oder andere Pferde. Aufgrund der nur eingeschränkten Nutzbarkeit und des erhöhten Risikos für Unfälle und Verletzungen müssen betroffene Tiere unabhängig von der Verlaufsform meist euthanasiert werden.
Die genaue genetische Grundlage dieses Krankheitsbildes ist derzeit noch unklar, jedoch ist es bereits jetzt schon möglich, über einen indirekten DNA-Markertest* betroffene Tiere sowie potentielle Träger der Erkrankung zu identifizieren.

* durchgeführt in Kooperation mit Partnerlabor

Quelle :http://www.genecontrol.de/pferd.html




Tobiano

Tobiano
Die Tobiano-Scheckung bunter Pferde wird hervorgerufen durch das dominante Allel TO am Tobiano-Genort. Reinerbige Tiere (TO/TO) vererben dieses Scheckgen unabhängig vom Genotyp des Paarungspartners und erzeugen so nur gescheckte Nachkommen. Hingegen können aus der Verpaarung zweier mischerbiger Schecken (TO/to') auch nicht gescheckte Nachkommen (to'/to') hervorgehen. Die ursächliche Mutation für dieses Merkmal ist seit einiger Zeit bekannt und kann mittels Polymerasekettenreaktion (PCR) untersucht werden. Durch den angebotenen Test werden reinerbige Schecken, die sich in ihrer äußeren Erscheinung nicht von mischerbigen Tobiano-Genträgern unterscheiden, sicher differenziert. Dies ermöglicht den Aufbau reinerbiger Stutenlinien oder die Abgabe einer Farbgarantie durch den Hengsthalter.

Quelle : http://www.genecontrol.de/pferd.html


 
     
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