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Im November 2007 haben wir uns einen weiteren Traum erfüllt und uns eine eigene Stute zur weiteren Zucht mit Nawar gekauft. Mit ihren knapp 80% Crabbet-Blut möchten wir an diese alte Linie anknüpfen.


hier Racys Pedigree:  www.allbreedpedigree.com/racy+angel

Racy im Juli 2012

im April 2010



im September 2008

September 2008

Seit dem 9. April 2008 "wohnen" Nawar und Racy zusammen




im Mai 2012 mit ihrem vierten Fohlen "Rebel Yell"










SCID Racy.doc

SCID
Die schwere kombinierte Immundefizienz (severe combined immunodeficiency) ist eine autosomal rezessiv vererbte Immunschwäche beim Arabischen Vollblut. Sie ist charakterisiert durch das vollständige Fehlen der spezifischen Immunabwehr (B- und T-Lymphozyten) und führt bei betroffenen Araber-Fohlen zu schweren Infektionserkrankungen mit tödlichem Ausgang. Als Ursache der Erkrankung konnte eine Deletionsmutation (= Basenverlust) im DNA-PK Gen nachgewiesen werden.
Aufgrund des autosomal rezessiven Erbgangs erkranken nur Fohlen, die reinerbig zwei Kopien des SCID-Gens tragen (SCID-ss). Solche Fohlen können aus der Verpaarung zweier klinisch unauffälliger Anlageträger (SCID-Ss) hervorgehen. Heterozygote Anlageträger selbst hingegen können die krankheitsauslösende Mutation vererben, zeigen aber keine klinischen Symptome und sind deshalb phänotypisch nicht von reinerbig SCID-gesunden Pferden (SCID-SS) zu unterscheiden.
Studien aus den USA belegen, dass etwa 8% aller Araberpferde Anlageträger für diese Erkrankung darstellen; deshalb ist der SCID-Gentest grundsätzlich bei allen Araberpferden vor einer geplanten Zuchtverwendung zu empfehlen.

Quelle : http://www.genecontrol.de/pferd.html



CA RAcy.doc


CA

Die Cerebelläre Abiotrophie (CA) des Pferdes ist eine erblich bedingte neurologische Erkrankung des arabischen Vollblutes mit sehr wahrscheinlich autosomal rezessivem Erbgang. Betroffene Tiere erscheinen kurz nach der Geburt zunächst noch gesund, weisen jedoch im Alter von wenigen Wochen bis Monaten bereits erste Anzeichen eines beginnenden Nervenzelluntergangs im Kleinhirnbereich auf.
Erkrankte Fohlen zeigen eine Reihe motorischer Ausfälle unterschiedlichen Ausprägungsgrades mit Gleichgewichtsstörungen, ataktischem Gang, Kopfzittern (Intentionstremor), Hyperaktivität, Schwierigkeiten beim Aufstehen und/oder Rückwärtsrichten sowie Defizite in der räumlichen Koordination mit Laufen gegen Hindernisse oder andere Pferde. Aufgrund der nur eingeschränkten Nutzbarkeit und des erhöhten Risikos für Unfälle und Verletzungen müssen betroffene Tiere unabhängig von der Verlaufsform meist euthanasiert werden.
Die genaue genetische Grundlage dieses Krankheitsbildes ist derzeit noch unklar, jedoch ist es bereits jetzt schon möglich, über einen indirekten DNA-Markertest* betroffene Tiere sowie potentielle Träger der Erkrankung zu identifizieren.

* durchgeführt in Kooperation mit Partnerlabor

Quelle : http://www.genecontrol.de/pferd.html



 
     
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